Mitarbeiter sind das wichtigste „Asset“ in Organisationen. Pff – Asset ist schon ein starker Begriff. Eigentlich sind sie DAS Wichtigste, sind sie nicht da, wird ein Unternehmen nie funktionieren.

Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Nichts Neues, oder? Heute ist alles ein People Business. Nur Mitarbeiter und ihre Performance, so wie sie Strategien, Prozesse und Produkte gestalten, leben und umsetzen, wie sie mit Kunden, Lieferanten und Stakeholder umgehen, hat Einfluss auf den Erfolg einer Organisation.

Darum geht es bei Employee Experience. Mitarbeiter sind nicht wie Maschinen, die alle, wenn gleich konzipiert, die gleiche Leistung bringen. Jeder Mensch ticket anders, arbeitet anders, leistet anders und man muss das Arbeitsumfeld rund um Führung, Technologie, Kultur und Raum so gestalten, dass er oder sie sich maximal entfalten kann.

  • Mitarbeiter sollen sich voll mit dem Unternehmen identifizieren.
  • Mitarbeiter sollen ihr volles Potential entfalten und leisten wollen, können und dürfen.

Was ist Employee Experience? Definition

Und genau darum geht es bei Employee Experience.

  • Es ist die Gestaltung des gesamten Prozesses – der Employee Journey – from Hire to Retire.
  • Es ist die Summe aller Interaktionen und Erlebnisse, die ein Mitarbeiter mit einem Unternehmen – vom ersten Kontakt bei der Bewerbung bis zum letzten Kontakt beim Ausscheiden – hat.
  • Es sind die „Moments that matter“, die eine positive Emotion erzeugen und dann inspirieren und motivieren.
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Die Gestaltung der Experience darf nicht dem Zufall überlassen werden. Denn so wie Mitarbeiter ein Unternehmen positiv erleben, umso höher ist die emotionale Bindung und das Commitment zum Unternehmen und den Zielen. Es bedeutet, besserer Performance und somit mehr Profit.

Ja sorry, es geht um Profit, aber nur ein gesundes und profitables Unternehmen kann Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz bieten. Und wenn es dem Unternehmen gut geht, geht es auch den Kunden, Lieferanten, Banken und anderen Stakeholdern gut und der Staat erhält Steuereinnahmen.

Die Herausforderung – es ist schwer messbar!

Und weil Employee Experience nicht oder nur schwer messbar ist, ist es schnell mal Priorität Z. Da ist mal schnell gespart.

Doch jedem ist klar, dass es Priorität haben muss und der stärkste Hebel für den Unternehmenserfolg ist. Und die Kosten eines schlechten Employee Experience sind auch klar, z.B.

  • Fluktuation und Kündigungen = Recruitingkosten, Einschulungskosten, Leerläufe …
  • Demotivation = schlechte Performance = höhere Kosten für Sales und Delivery, weniger Innovation, schlechte Prozessperformance …

Gewinnen für die Zukunft mit Employee Experience

Auch wenn es schwer messbar ist, erfahren haben wir alle schon, was es bedeutet, wenn man negative Erlebnisse mit einem Arbeitgeber hat und welche Wirkung es auf die Emotion und am Ende auf die Motivation hat.

Gute Mitarbeiter sind nicht das WICHTIGSTE sondern auch das KNAPPESTE Gut in der Unternehmensgesellschaft. Und der Kampt um die besten Mitarbeiter darf nicht entschieden werden, wer am meisten zahlt, sondern wer das beste Umfeld bietet.

Auch wenn viele Mitarbeiter meinen das Gehalt sei wichtig. Am Ende verbringt man mit der Arbeit fast soviel Zeit wie mit der Familie und da muss alles rundherum passen, also die Experience. Ist das Erlebnis schlecht, hilft einem das beste Gehalt nicht, um zufrieden zu sein.

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