Airbnb, Zalando, Slack, Pinterest, Asana, Whatsapp, Uber … – die Liste der erfolgreichen Unternehmen, die während der Finanzkrise 2008/2009 gegründet wurden, ist lang.

Das iPhone und die Geburt der mobilen Apps war 2017, ein Jahr zuvor. Dieser Meilenstein der Digitalisierung hat vieles beflügelt. Der rasche Durchbruch hat hier mit Sicherheit einen Einfluss, es war das richtige Timing und der Wegbereiter für viele Innovationen. Auch wurden durch die Krise auch Trends beschleunigt, wie beispielsweise die Sharing Economy.

Soll man während einer Krise gründen oder ist es zu riskant?

Die Frage betrifft weniger die Krise selbst, sondern ob es das richtige Timing für die richtige Idee ist.

Covid-Krise als Digitalisierungsbeschleuniger

Heute befinden wir uns wieder in einer Krise, dieses Mal ist es eine Gesundheitskrise. Eine Krise bringt nicht nur Nachteile, sondern auch Positives:

  • Sie transformiert eine Gesellschaft, bringt neue Trends und ermöglicht Neues.
  • Krise bringt einen Wandel und damit eine höhere Bereitschaft für Veränderungen und Neues.

Die aktuelle Krise bringt nicht nur Chancen für Plexiglas- und Maskenhersteller. Sie beschleunigt vor allem Innovationen in der Digitalisierung und ist somit ein guter Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung.

Ein Beispiel möchte ich hier vorstellen: Kontaktloses Einkaufen mit Scan & Go Apps.

Scan & Go gibt es schon einige Jahre. Corona hat die Marktakzeptanz aber beschleunigt oder sogar zum Durchbruch gebracht. Denn durch Scan & Go, wo der Kunde mit seinem Smartphone die Produkte selbst scannt und direkt in der App bezahlt, wird komplett kontaktloses Einkaufen ermöglicht. Das schützt Kunden und Mitarbeiter, bringt aber noch viele weitere Vorteile wie zum Beispiel keine Warteschlangen mehr an der Kasse.

Es stellt sich nicht die Frage, ob man während einer Krise gründen soll. Die einzige Frage, die eine Rolle spielt, ist, ob die Idee und das Timing die Richtigen sind.

Und – eine Krise ist auch wieder mal vorbei.

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