Ist New Work ein Buzzword? Irgendwie schon, weil jeder davon redet, aber worum geht es wirklich.

New Work beschäftigt sich mit neuen Arbeitswelten und Arbeitsformen. Bei dem HR-Trend geht us um die Gestaltung des Arbeitsumfelds und der Bedingungen für Mitarbeiter, um sich dem Wandel anzupassen. Der Wandel wird sehr stark durch die Digitalisierung getrieben, aber auch sozialen Trends (z.B. Väter nehmen ihr Rolle zuhause war) beeinflusst.

Die größten Treiber von New Work

1. Die Digitalisierung hat die Grenze zwischen Privat und Arbeit verschwinden lassen

Durch digitale Technologien ist das Arbeiten überall auf der Welt möglich. Und das vor allem auch zuhause. Ging man früher aus dem Büro, Stand-PC und Festnetztelefon blieb dort und damit war man nicht erreichbar. Heute ist man mit Smartphone, Tablet und Laptop ausgestattet und überall erreichbar und arbeitsfähig.

Die Folgen:

  • Der Arbeitsdruck steigt, alles wird schneller und intensiver.
  • Durch die ständige Erreichbarkeit werden ruhige Wochenende und Urlaube schwierig.

2. Covid-19

Der Virus hat die Digitalisierung beschleunigt, sowie das Büro nachhause verlegt. Das hat sehr viele positive Effekte. In Unternehmen, in denen zuvor HomeOffice kein Thema war, ist es jetzt überall möglich. Technik wurde aufgerüstet, interne Regeln wurden geändert.

Laut einer Studie der deutschen Gesellschaft für Personalführung wurde New Work zur Priorität Nummer 1, vor Corona war es auf Platz 10.

Was ist nun New Work?

Es geht um die Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen:

  • Technologie
  • Arbeitsplatz und Bürogestaltung
  • Arbeitsort
  • Arbeitszeit
  • Führung
  • Organisationform (Hierarchien, Agilität, …)
  • Zusammenarbeit

Die Flexibilisierung steht im Vordergrund, Arbeitsbedingungen müssen individuell gestaltet und angepasst werden.

Wann, wo & was man tut wird immer mehr egal .Wichtiger denn je geht es um Delivery, die Ergebnisse, die Erreichung der Ziele und dem Beitrag zum Team- und Unternehmenserfolg. Die Hebel sind hier die Art der Zusammenarbeit vertikal und horiziontal. Es geht um Freiheiten, Vertrauen, Selbständigkeit, die Teilhabe an einer Gemeinschaft. Soft Facts stehen neben den technologischen Hard Facts extrem im Fokus.

3 Gründe, warum man sich mit New Work beschäftigen soll

Das Umfeld ändert sich, das ist unbestreitbar und kann man nicht beeinflussen. Unternehmen müssen sich an den Wandel anpassen und sich aktiv mit New Work beschäftigen. Die Gründe sind

  • Work-Life Balance für Mitarbeiter, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten.
  • Employee Performance Management, um die Unternehmensziele zu erreichen.
  • Employer Branding, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein und langfristig Talente zu binden.

New Work ist schon da …

Fakt ist nun, dass der Trend nicht zu ignorieren ist. Digitalisierung hat beschleunigt, Covid hat noch eins drauf gelegt und die Mitarbeiter fordern es auch. Nun ist ein Wandel, der die Arbeitswelten – vor allem jener der „Wissensarbeiter“ – grundlegend ändern wird. Heute und in Zukunft.

Foto Credit: pixabay / geralt

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